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SCO offeriert Linux-Lizenzen online

24.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Urheberrechtsstreit mit Linux-Protagonisten sorgt die US-amerikanische SCO Group weiter für Schlagzeilen. Unternehmen, die das Open-Source-Betriebssystem mit Einverständnis von SCO nutzen wollen, können ab sofort über eine eigene Website Lizenzen von Unix System V erwerben. SCO behauptet, Teile des Unix-Systems seien illegal in den Linux-Code eingeflossen. Das Unternehmen hat deshalb IBM verklagt. Die Server-Lizenz für je eine CPU soll 699 Dollar kosten, für Desktop-PCs verlangt SCO 199 Dollar. Eine Jahreslizenz schlägt mit 149 Dollar pro Server-Prozessor und 49 Dollar pro Desktop-PC zu Buche. (wh)