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SCO entwickelt Web-Services-Framework

02.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - SCO hat angekündigt, es werde für Anwendungen, die auf seine Betriebssysteme aufsetzen, ein Web-Services-Framework entwickeln. "SCOx" soll allerdings nicht etwa Microsofts .Net oder Sun ONE Konkurrenz machen, sondern "nur" Unix- und Linux-Anwendungen die Vorteile von Web-Services erschließen. SCO-basierende Anwendungen sollen sich so mit für .Net und ONE entwickelten und darauf laufenden Applikationen integrieren lassen. Ebenfalls geplant ist der Online-Zugriff auf Legacy-Software und -Services sowie die Möglichkeit für Reseller, Kunden Software im Online-Abonnement anzubieten.

Nach Angaben von Produkt-Manager Erik Hughes beinhaltet die Entwicklung Verbesserungen an den hauseigenen Unix- und Linux-Versionen, die gegenwärtig unter dem Codenamen "SVR6" entstehen. Darauf setzt dann ein Web-Services-Layer mit Bibliotheken für unter anderem XML (Extensible Markup Language) und SOAP (Simple Object Access Protocol) auf. Dazu kommt ein weitere Layer mit Sicherheits- und Management-Funktionen (u.a. Integration mit Active Directory) sowie ein "Developer Toolkit", das unter anderem zur Anbindung von Legacy-Software das "Webface Studio" von Vultus nutzt.

Offiziell vorgestellt werden das SCOx-Framework und seine Komponenten auf der Entwicklerveranstaltung "SCO Forum" im kommenden August. (tc)