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SCO-Drohungen lassen CIOs kalt

15.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - US-amerikanische IT-Manager lassen sich von der juristischen Offensive der SCO Group gegen Linux-Anbieter und -Nutzer offenbar kaum beeindrucken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Investmentbank Credit Suisse First Boston. Sie ließ im September rund 100 CIOs befragen. 84 Prozent der Interviewten mit Linux-Plänen gaben an, ihre Vorhaben deswegen nicht geändert zu haben. SCO hatte im März eine milliardenschwere Klage gegen IBM anstrengt. Der IT-Konzern habe illegal urheberrechtlich geschützten Unix-Code an die Open-Source-Gemeinde abgegeben, lautete der Vorwurf. Wenig später warnte das Unternehmen Hunderte von Großanwendern schriftlich davor, mit dem Einsatz von Linux SCO-eigene Copyrights zu verletzen. (wh)