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Schwarzer Tag für Caldera

10.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Softwarehersteller Caldera hat angekündigt, im Ende April abgeschlossenen zweiten Fiskalquartal seine finanziellen Ziele verfehlt zu haben. Statt der erwarteten 18 Millionen Dollar Umsatz nahm der Linux-Spezialist nach vorläufigen Zahlen nur höchstens 15,5 Millionen Dollar ein. Analysten hatten auf etwa 17 Millionen Dollar getippt. Im ersten Berichtszeitraum hatte die Company knapp 18 Millionen Dollar umgesetzt und dabei einen Verlust von elf Millionen Dollar verzeichnet. Als Konsequenz auf die reduzierten Einnahmen will Caldera 15 Prozent seiner Belegschaft oder etwa 70 Angestellte entlassen. Zwei Büros werden geschlossen, darunter auch die auf Linux spezialisierte Niederlassung in Erlangen. Gleichzeitig müssen auch Chief Technical Officer (CTO) Drew Spencer und der Justiziar des Unternehmens ihren Platz räumen. Das endgültige Ergebnis des zweiten Fiskalquartals soll am 29. Mai bekannt

gegeben werden. (ajf)