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Schwäbisch Hall entscheidet sich für Open-Xchange Server

21.09.2006
Der Pionier in der öffentlichen Verwaltung erweitert seine Open-Source-Infrastruktur.

Im Jahre 2003 machte Schwäbisch Hall Schlagzeilen als die erste Stadt, die Linux nicht nur auf Servern, sondern auch auf den Desktops einführte. Die 300 Bediensteten nutzten seither als E-Mail-System den "Suse Linux Openexchange Server". Dieses Produkt löst die Stadt nun durch die quelloffene Groupware "Open-Xchange Server" vom gleichnamigen Anbieter ab. Der Zugriff von den Desktops - einschließlich von den wenigen verbliebenen Windows-Systemen - erfolgt mittels Web-Client.

Der Open-Xchange Server bietet neben E-Mail, Terminorganisation und Kontakt-Datenbank auch Funktionen wie Dokumentenaustausch sowie Aufgaben- und Projektsteuerung. Durch entsprechende Rechtevergabe können nun die Mitarbeiter eines Ates oder einer Abteilung gemeinsam auf Adress- und Termininformationen zugreifen. Weitere Programmmodule zum Aufbau einer Wissensdatenbank sowie ein Forum runden den Leistungsumfang ab. Als zentrale Benutzerdaten-Verwaltung kommt wie bisher "OpenLDAP" zum Einsatz. Erweitert um den "Samba OXtender" lassen sich künftig die Nutzerrechte für den Open-Xchange Server wie auch für den Datei- und Druck-Server Samba über eine einzige grafische Benutzeroberfläche verwalten. (ls)