Test - Blue Coat ProxyOne Security Appliance

Schneller und sicher im Web surfen

Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei der IDG Business Media GmbH tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
Blue Coat hat sein Security-Appliance-Portfolio um das System ProxyOne PR10 erweitert. Dieses bietet umfangreiche Sicherheitsfunktionen wie komfortables URL-Filtering und Virenerkennung sowie eine einfache Konfiguration. Wir haben die ProxyOne Security Appliance getestet.

Mit der Security Appliance ProxyOne will Blue Coat gezielt mittelständische Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung ansprechen. Dabei erhält der Kunde ein System, das viele bekannte Sicherheitsfunktionen aus den Enterprise-Systemen bietet. Dazu zählen ein granularer URL-Filter, der den Zugang zu verdächtigen Websites sperrt, sowie ein Filter, der Webinhalte überprüft sowie Malware erkennt und blockiert.

Laut Blue Coat nutzen 70 Prozent aller kleinen und mittleren Unternehmen Social-Media-Dienste. Durch die steigende Verbreitung von Malware in diesen Angeboten droht der intern genutzten IT früher oder später der Befall mit Schadsoftware. Dabei sind oft die herkömmlichen lokalen Sicherungsmaßnahmen wie eine Firewall oder eine Desktop-Antiviren-Software gegen die Angreifer wirkungslos. Gerade in diesem Bereich soll Blue Coat ProxyOne ansetzen und Unternehmen schützen.

Der Preis der Appliance beläuft sich auf knapp 9000 Euro im ersten Nutzungsjahr für bis zu 100 angeschlossene Anwender. Das beinhaltet alle Softwarelizenzen, automatische Sicherheits-Updates und 24-x-7-Support für ein Jahr. Im zweiten Jahr reduziert sich die Summe auf knapp 4000 Euro. Darüber hinaus ist ein Upgrade auf bis zu 2000 User möglich.

In unserem Test muss die ProxyOne Appliance von Blue Coat beweisen, ob das Gerät das hält, was es verspricht.