Schlechtes Geschäft mit Softwindows

31.01.1997

MÜNCHEN (CW) - Die britische Insignia Solutions Ltd., High Wycombe, hat ihre Umsatzerwartungen nach unten korrigieren müssen. Für das letzte Quartal 1996 hat der Hersteller insgesamt einen Verlust angekündigt. Die endgültigen Ergebnisse werden aber erst im Februar vorliegen.

Schuld an den Problemen ist der anhaltend schlechte Absatz der Emulationssoftware "Softwindows", mit der Anwender von Apple-Systemen Windows auf ihren Rechnern verwenden können. Zwar verzeichnet das noch junge Geschäft mit "Ntrigue", einer Windows- und NT-Emulation für Unix-Systeme, ein starkes Umsatzwachstum, eine breite Marktakzeptanz ist nach Ansicht von amerikanischen Finanzanalysten jedoch noch nicht gegeben.

Die Briten konzentrieren sich daher auf ein neues Produkt im Internet-Bereich. Sie haben eben erst einen besonders schnellen Just-in-time-Compiler für die Java Virtual Machine entwickelt, der als zukunftsträchtig gilt (vgl. CW Nr. 4 vom 24. Januar 1997, Seite 14).