Studie

Schlechte Datenqualität kostet Geld und Vertrauen

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Viele Unternehmen haben Nachholbedarf in Sachen Datenqualitäts-Management. Das belegt eine aktuelle Umfrage unter deutschen und französichen Unternehmen.
Verlässlich wie Gold sollten die Daten sein.
Verlässlich wie Gold sollten die Daten sein.
Foto: Fotolia, Monsterdruck

Wenn die Daten veraltet oder falsch sind, sinkt die Mitarbeiterzufriedenheit und die IT-Kosten steigen. Das haben die meisten Unternehmen hierzulande erkannt. Aber erst wenige ziehen die Konsequenzen daraus. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktforschungsstudie "Datenqualitätsmanagement: Organisation und Initiativen". Sie gründet auf einer 2010 vorgenommenen Umfragem die das Business Application Research Center (BARC) unter 149 deutschen und französischen Unternehmen vorgenommen hat.

Nur jeder Fünfte vertraut den Daten

Gelebtes Datenqualitäts-Management ist vertrauenswürdig.
Gelebtes Datenqualitäts-Management ist vertrauenswürdig.
Foto: BARC

Gemäß der Studie haben etwa 20 Prozent der befragten Unternehmen bereits ein Datenqualitätsprojekt durchlaufen, und immerhin 60 Prozent arbeiten an der kurz-, mittel- oder langfristigen Umsetzung. Doch 80 Prozent der Mitarbeiter haben nur ein "durchschnittliches, geringes oder gar kein Vertrauen" in die Datenqualität ihrer Unternehmen. Das heißt im Umkehrschluss: Lediglich 20 Prozent der Befragten gaben an, ein sehr hohes Vertrauen in die Unternehmensdaten zu haben. Ein hoher Prozentsatz von ihnen stammt aus Unternehmen, die sich bereits intensiv um das Thema Datenqualitäts-Management kümmern.