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Schlappe für Sony: Virtual Game Station vorerst legal

14.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Unterhaltungsgigant Sony musste vor einem US-Berufsgericht eine herbe Niederlage hinnehmen: Die auf allerlei Emulationen spezialisierte kleine Softwareschmiede Connectix darf ihr Produkt "Virtual Game Station" wieder verkaufen. Dabei handelt es sich um eine 30-Dollar-Software, die Sonys Spielekonsole "Playstation" auf einem Macintosh-Rechner nachahmt (eine Windows-Version ist in Vorbereitung) - und zwar so erfolgreich, dass der japanische Konzern dagegen vorgehen wollte. In erster Instanz hatte Sony auch Recht bekommen und eine einstweilige Verfügung gegen Connectix erwirkt (CW Infonet berichtete) , das die Virtual Game Station im Januar 1999 auf der Macworld in San Franzisko erstmals öffentlich gezeigt hatte. Eine endgültige

Gerichtsentscheidung steht allerdings noch aus.