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Schenker Asia-Pacific setzt auf Linux

22.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Logistikkonzern Schenker hat seine zentrale IT-Infrastruktur für die Region Asien/Pazifik auf Linux umgestellt. Im Rechenzentrum Singapur ersetzte das Unternehmen Daten- und Applikations-Server unter Solaris oder HP-UX durch Rackmount-Server mit einer Linux-Distribution von Red Hat. Die Migration habe man innerhalb eines Monats geschafft, berichtete der für die Region verantwortliche CIO Wolfgang Herrmann. Vorausgegangen sei eine längere Planungsphase.

Von Singapur aus betreut Schenker die IT für 20 Länder und 93 Niederlassungen in der Region. "Wir sind von einer komplett proprietären Umgebung auf eine Best-of-Breed-Kombination aus Open-Source- und proprietärer Software auf Commodity-Hardware umgestiegen", erläuterte Herrmann am Rande der Konferenz Linuxworld Singapore. Damit hätten sich die Durchlaufzeiten für Kunden in der Schenker-Lieferkette verkürzt. Weil das Unternehmen nun nicht mehr von proprietärer Hardware abhängig sei, ergäben sich zudem Kosteneinsparungen. (wh)