CODE_n

Schaulaufen der Startups

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Auch in diesem Jahr findet der CODE_n-Wettbewerb auf der CeBIT in Halle 16 statt. Das ist das Stelldichein junger internationaler Daniel Düsentriebs der IT-Szene.

Die Idee für den Wettbewerb stammt von Ulrich Dietz, dem CEO der GFT Technologies AG. Bereits zum dritten Mal findet CODE_n statt. Dieses Jahr mussten die Teilnehmer Lösungen zum Thema „Big Data“ einreichen. 450 Einsendungen aus aller Welt bedeuten, dass fast doppelt so viele Wettbewerber angetreten sind wie im Vorjahr. Das Besondere an CODE_n ist aber abgesehen von dem Wettbewerb selbst die Halle 16. Sie wird jedes Jahr von anderen Künstlern gestaltet.

Dieses Jahr haben der deutsche Designer Clemens Weisshaar und sein schwedischer Kollege Reed Kram das Thema Big Data künstlerisch umgesetzt.
Dieses Jahr haben der deutsche Designer Clemens Weisshaar und sein schwedischer Kollege Reed Kram das Thema Big Data künstlerisch umgesetzt.
Foto: David Levene

Dieses Jahr haben der deutsche Designer Clemens Weisshaar und sein schwedischer Kollege Reed Kram das Thema Big Data künstlerisch umgesetzt. GFT-Chef Dietz war auch in den Vorjahren begeistert von den Konzepten der Künstler. In diesem Jahr allerdings, so zeigt er im Gespräch mit der COMPUTERWOCHE, ist er vom Ergebnis der beiden Designer schlicht überwältigt. Bei dieser Gelegenheit erklärt Dietz, was das Besondere von CODE_n ist und warum Messebesucher auf keinen Fall versäumen sollten, der Halle 16 einen Besuch abzustatten.

Die Preisverleihung für den CODE_n-Wettbewerb ist auf den 12. März um 18 Uhr angesetzt. CW: Vergangenes Jahr lautete das Thema des CODE_n-Wettbewerbs Energiewende. Sie begründeten die Themenwahl unter anderem damit, dass sich bei den Menschen eine Haltung etabliert habe nach dem Motto „Das ist alles viel zu kompliziert“. Dieses Jahr lautet das Motto Big Data. Für einen Wettbewerb, bei dem junge Entrepreneure, ideenreiche Entwickler und hoffnungsvolle Startups mit Apps für intelligente Mobilgeräte und mit Branchenlösungen glänzen sollen, scheint uns das nicht minder herausfordernd. Dietz: Nur an Herausforderungen kann man wachsen. Und ja, unsere Welt heute ist komplex, schnell, herausfordernd.

Foto: patrick, Fotolia.com

Ich bin überzeugt, dass wir diese Komplexität durch Innovationen bändigen und nutzbar machen können. CODE_n ist hier das Mittel zum Zweck. Wir greifen Themen auf, die international gesellschaftlich relevant sind – wie die Energiewende im vergangenen und wie Big Data in diesem Jahr. Die Dimensionen von Big Data erahnen wir doch gerade erst, wir stehen noch ganz am Anfang. Das sind perfekte Bedingungen für Startups: Sie können Impulse setzen, sie können querdenken, sie können etwas bewegen. Mit CODE_n geben wir ihnen eine Bühne.

Und ich muss Sie berichtigen: Es geht hier um viel mehr als um Apps. Unsere Entrepreneure kreieren neuartige Business-Anwendungen, die etablierten Unternehmen verdammt viel Schwung geben können auf dem Weg in die Big-Data-Zukunft.

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