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SBS soll weltweit Microsofts Desktop-Support übernehmen

10.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Siemens Business Services (SBS) ist es gelungen, den bestehenden Wartungsauftrag mit Microsoft auszuweiten. Wie die IT-Dienstleistungstochter des Münchner Elektronikkonzerns bekannt gab, soll sie künftig Desk-Side-Services für 70.000 Arbeitsplätze des Unternehmens erbringen. Der Auftrag gilt für drei Jahre und betrifft 57 Länder in Nord-, Mittel- und Südamerika, Europa, dem Nahen Osten, Indien und Afrika (Emea).

Der Vertrag erweitert eine existierende Vereinbarung mit Microsoft, die bislang auf Nord- und Südamerika beschränkt war. Presseberichten zufolge gelang es SBS damit, den Konkurrenten Hewlett-Packard auszubooten, der bislang in der Emea-Region für den Support verantwortlich zeichnete.

Der Vertrag beinhaltet außerdem den Aufbau eines so genannten Global Program Management-Büros. Die Abteilung soll Verbesserungen und Kosteneinsparungen im Support-Bereich anstoßen und überwachen. Das finanzielle Volumen und weitere Details des neuen Vertrags wurden nicht bekannt gegeben.

"Es gehört zu unseren Stärken, in globalen Projekten flexible und exzellente Services liefern zu können", so John McKenna, Nordamerika-Chef von SBS. "Wir freuen uns, dass Microsoft das genauso sieht. Künftig werden wir noch enger kooperieren und gemeinsam an Verbesserungen und Innovationen der Dienstleistungen arbeiten." (mb)