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SBS profitiert von der EU-Erweiterung nach Osteuropa

05.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS) hat im Zuge der EU-Erweiterung zwei hochkarätige Aufträge aus öffentlicher Hand erhalten: In Lettland soll die Siemens-Tochter ein System zur Grenzkontrolle planen und installieren, eine ähnliche IT-Lösung von SBS ging im vergangenen Jahr in Litauen in Betrieb. In Ungarn wurde das Unternehmen mit dem Aufbau eines digitalen Archivs für sämtliche notariellen Urkunden beauftragt. Das Volumen der Aufträge bezifferte SBS auf insgesamt rund 28 Millionen Euro.

Im Zuge eines anstehenden EU-Beitritts modernisieren viele Länder in Osteuropa derzeit ihre Behörden. Das entsprechende Marktvolumen für IT-Dienstleister liegt nach Schätzung von SBS-Chef Paul Stodden im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich. Um sich ein gutes Stück von diesem Kuchen zu sichern, ging die Siemens-Tochter unter anderem Ende Mai eine E-Government-Partnerschaft mit Microsoft (Computerwoche online berichtete) ein. (mb)