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SAS Institute steigert seine Umsätze

16.02.2006
Das Schwergewicht im Markt für Business-Intelligence-Software kann zum Firmenjubiläum mit zweistelligen Zuwachsraten aufwarten.

SAS Institute hat im vergangenen Jahr mit Software und Dienstleistungen für Business Intelligence (BI) einen Umsatz von 1,68 Milliarden Dollar erzielt. Dies sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen gab jetzt das privat geführte Softwarehaus aus Cary, North Carolina, anlässlich seines 30jährigen Firmenjubiläums bekannt. Mit dem aktuellen Ergebnis habe man nun schon im 29 Jahr in Folge die Umsätze steigern können, hieß es. In 2005 stammten 46 Prozent der Umsätze aus Nord- und Südamerika, 44 Prozent aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika sowie zehn Prozent aus dem restlichen Asien. Über die Gewinne schwieg sich SAS hingegen aus, erklärte aber in 2005 profitabel gewesen zu sein.

Treiber des Geschäfts waren laut Hersteller vor allem die Nachfrage nach dem im April 2005 vorgestellten "SAS Enterprise BI Server", eine Kernkomponente der BI-Plattform "SAS 9 BI", sowie branchenorientierten BI-Lösungen gewesen (siehe auch "SAS: Abfragen sollen leichter werden"). Unter letzteren sind solche für Banken traditionell die wichtigste Einnahmequelle. Sie trugen im letzten Jahr 28 Prozent des Gesamtumsatzes mit Branchenlösungen bei. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2004 von zehn Prozent. Ebenfalls gestiegen sind laut SAS die Einnahmen mit BI-Lösungen für den Handel (plus 20 Prozent), Bildung und Hochschulen (plus 16 Prozent), Versicherungen (plus 12 Prozent) sowie für die öffentliche Verwaltung (plus 11 Prozent). (as)

Zur Strategie von SAS siehe auch "James Goodnight, SAS Institute: "SAP BW liefert kaum Mehrwert"