OSCON

SAP will Cloud Foundry und Openstack unterstützen

Thomas Cloer
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SAP hat auf der Fachkonferenz OSCON von O’Reilly angekündigt, künftig in zwei wichtigen Open-Source-Communities mitzuwirken.

Der Walldorfer Konzern will einer diesbezüglichen Mitteilung zufolge das Projekt Cloud Foundry für eine offene PaaS-Lösung (Platform-as-a-Service) als Platin-Mitglied und die Initiative der Openstack Foundation für eine offene IaaS-Lösung (Infrastructure-as-a-Service) unterstützen. SAP setzt Cloud Foundry und Openstack auch in der eigenen Plattform ein. Außerdem stellte das Unternehmen in Portland die neuen Cloud-basierten Entwicklerwerkzeuge "SAP HANA Answers" (Wissensdatenbank) und "SAP River Rapid Development Environment" vor.

Björn Goerke, CIO der SAP SE
Björn Goerke, CIO der SAP SE
Foto: SAP

"Die Entwickler- und Open-Source-Gemeinde spielt bei der Entwicklung zukunftsweisender technischer Innovationen eine tragende Rolle", betonte SAP-CIO Björn Goerke, der als Executive Vice President zudem den Bereich Products and Innovation Technology verantwortet. "Mit den Cloud Foundry- und OpenStack-Initiativen sowie den neuen Entwicklerwerkzeugen weitet die SAP ihre Unterstützung für die Entwicklergemeinde aus und schafft die Voraussetzungen für Innovation und Entwicklung in der Cloud."

SAP hatte erst kürzlich angekündigt, dass das von den Entwicklern von Apache Spark gegründete Unternehmen Databricks im Rahmen einer Partnerschaft mit SAP eine Distribution auf Basis von Apache Spark 1.0 veröffentlichen wird, die in SAP HANA integriert ist. Bereits im Dezember 2013 hatte der Konzern erklärt, eigene Entwicklungen für die Open-Source-Community zugänglich zu machen und unter anderem den HANA-Client über GitHub bereitzustellen. Damit können Entwickler jetzt Node.js-Applikationen einfacher an HANA anbinden. SAP hat ferner wichtige Teile des Frameworks "SAPUI5" als offenen Quellcode unter Apache-Lizenz auf GitHub veröffentlicht.