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SAP und IBM wollen gemeinsam IT-Lösungen für das Sozialwesen entwickeln

28.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - SAP und IBM haben eine Kooperation zur weltweiten Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für die Vorgangsbearbeitung im Sozialwesen vereinbart. Mit Hilfe integrierter Tools für die Antragsannahme, Prüfung und Festsetzung von Sozialleistungen sollen die Behörden ihre Prozesse modernisieren können. Als erste Pilotprojekte soll die Kinder- und Jugendfürsorge in den USA sowie in Australien mit der neu zu entwickelnden Lösung ausgestattet werden.

IBM wird in die Kooperation seine Lösung zur Vorgangsbearbeitung sowie seine Beratungskapazitäten einbringen. SAP steuert sein Portfolio für das Sozialwesen bei, das vor allem Funktionen zur Einnahmen- und Ausgabenverwaltung enthält.

Der Markt scheint lukrativ. Die Systeme zur sozialen Sicherung befänden sich im Umbruch, erläutert Chris Gibbon, Leiter des Bereichs Global Social Segment bei IBM. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung müssten die Behörden ihre Prozesse optimieren, um effizienter zu arbeiten und Betriebskosten zu senken. Einer IBM-eigenen Studie zufolge haben Sozialbehörden im vergangenen Jahr weltweit 24 Milliarden Dollar in ihre IT investiert. (ba)