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SAP und Business Objects – Liebesheirat oder Mesalliance?

08.10.2007
Wie an jedem Montag stellen wir Ihnen auch heute wieder unsere neue Frage der Woche.

SAP betritt Neuland: Der ERP-Konzern plant die Übernahme des BI-Spezialisten (BI = Business Intelligence) Business Objects. Als Kaufpreis sind 4,8 Milliarden Euro geboten. Das wäre der mit Abstand größte Deal in der SAP-Historie, denn die Strategie der Walldorfer ist es stets gewesen, aus eigener Kraft zu wachsen. Vor nicht einmal einem Monat hatte Firmenchef Henning Kagermann noch gegenüber der "WiWo" behauptet: "Die Frage ist doch, warum wir eine Großakquisition brauchen sollten? Wir gewinnen wieder Marktanteile und das, ohne 25 Milliarden Dollar für Zukäufe auszugeben." Und: "Wir verspüren keinen Zwang."

In der Tat ist der geplante Deal keine 25 Milliarden Dollar schwer, doch steht SAP mit der Übernahme von Business Objects vor vielen Herausforderungen. Zudem verfügt das Management über keine fundierte Erfahrung bei der Verschmelzung zweier Unternehmen dieser Größe. Und mit kolportierten 44.000 Kunden von Business Objects kann man den Deal beim besten Willen nicht als "Ergänzung des technischen Portfolios" umschreiben. Wir würden daher gerne von Ihnen wissen, wie Sie die Chancen und Risiken der geplanten Akquisition bewerten. Antworten können Sie hier oder direkt aus unserem Newsletter heraus. (ajf)