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SAP SI: Von SAP gebotener Kaufpreis "vorteilhaft für die Aktionäre"

01.12.2005
Vorstand und Aufsichtsrat der SAP Systems Integration AG haben den von SAP für die noch ausstehenden Aktien der Tochter gebotenen Preis als "vorteilhaft für die Aktionäre" bezeichnet.

Wie SAP am Donnerstag mitteilte, sehen sie in der Vollintegration in die Muttergesellschaft "eine gute Voraussetzung für eine Vermarktung des Beratungs-Knowhows der SAP SI in der Zukunft". "Die Annahme des Angebots stellen Vorstand und Aufsichtsrat jedoch in das Ermessen eines jeden Aktionärs", hieß es weiter. SAP hatte am 15. November 39,30 Euro pro Aktie geboten. Dieser Preis sei doppelt so hoch wie der von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach dem Ertragswertverfahren ermittelte Wert von 19,57 Euro pro Aktie. Seit Veröffentlichung des Angebots hat SAP 161.888 Aktien der SAP SI AG bzw. 0,45 Prozent des Grundkapitals erworben und hält damit derzeit rund 94,78 Prozent der Aktien der SAP SI AG.

"Nach der bisherigen positiven Resonanz auf unser Angebot gehe ich davon aus, dass wir spätestens mit Ablauf der Angebotsfrist über mehr als 95 Prozent der Aktien der SAP SI verfügen werden. Ich rechne damit, dass wir dann zeitnah ein Squeeze-out-Verfahren einleiten werden", sagte SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann laut Pressemitteilung. Das Angebot läuft noch bis zum 14. Dezember 2005. (dpa/tc)