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Rückblick auf die Hamburger IT Strategietage

SAP S/4HANA: Veränderung zum Programm machen

Oguzhan Genis ist Vice President, Business Development & Innovation Global IT und Customer Officer des Office of the CIO bei SAP. In dieser Funktion ist er verantwortlich für verschiedene SAP Runs SAP-Programme der Global IT. Dies beinhaltet vor allem die Einführung und Kommunikation strategischer Innovationen in Mobilität, In-Memory und Cloud in Zusammenarbeit mit verschiedenen Entwicklungs-, Vertriebs-und Marketing-Einheiten. Als Customer Officer leitet Herr Genis die C-Level Kunden- und Event-Aktivitäten für den CIO und das Global IT Führungsteam und ist selbst Keynote Speaker auf internationalen Veranstaltungen.
Die IT-Strategietage in Hamburg haben es deutlich gemacht: Nicht die Unternehmen mit Langfristprojekten machen künftig den Unterschied, sondern jene, die flexibel sind und sich schnell an Veränderungen anpassen können. Dafür ist die neue Softwaregeneration SAP S/4HANA gemacht.

Ein Auto ist kein Auto mehr und ein Händler fast schon ein IT-Unternehmen. Das sind nur einige der Erkenntnisse am Rande der Hamburger IT-Strategietage. Ein BMW lässt sich nicht mehr "nur" wie eh und je vom Fahrer fortbewegen, sondern fährt eigenständig nach kurzer Anweisung per Smartwatch vor, findet auch einen Parkplatz und parkt ein, während der Fahrer schon im Aufzug steht, den Check-In passiert oder bereits Hände schüttelt für den nächsten Termin. Ein Online-Modehändler, der es innerhalb weniger Jahre zum Milliardenunternehmen gebracht hat, führt sein Nebenbuch fürs Finanzwesen innerhalb von drei Monaten ein - während andere Unternehmen dafür mehr als ein Jahr benötigen.

Mehr Freiraum für neue Ideen und Projekte

Diese Beispiele zeigen, dass sich die Anforderungen der Unternehmen an Software grundsätzlich gewandelt haben. Templates, die ein Jahr lang vorbereitet und dann über die kommenden fünf Jahre weltweit ausgerollt werden, wird es in der Zukunft nicht mehr geben. Die Architektur wird von vornherein so sein, dass sie eine schnelle Umsetzung möglich macht. Die neue Softwaregeneration SAP S/4HANA bringt grundsätzlich die nötigen Eigenschaften mit. Denn sie verzichtet auf Überflüssiges, reduziert Ballast, der etwa die Analysegeschwindigkeit verringert und schafft so mehr Freiraum für neue Ideen und Projekte.

SAP S/4HANA läutet eine neue Ära für Unternehmenssoftware ein. Erheblich dezimierte Datenmengen reduzieren Hardwarekosten und sparen Netzwerkkapazitäten sowie Bandbreite ein. Um entscheiden zu können, wo Geschäftsprozesse umgebaut werden sollten, hilft Echtzeitanalyse ohne Zwischenrechnungen.

Je nach Rolle im Unternehmen ist ein fokussierter Blick auf den Geschäftsbereich und die eigenen Aufgaben möglich. Zudem herrscht quasi sekundenaktuell Transparenz etwa über die aktuellen Geschäftszahlen, logistische Prozesse oder die Bedarfsplanung. Das schafft die Voraussetzungen dafür, valide Entscheidungen zu treffen. Aufwändige Projekte können so vermieden werden oder auch neue Vorhaben besser als bisher vorbereitet werden. Die digitale Transformation, Cloud-Computing, mobile Unternehmenslösungen und das Internet der Dinge schaffen neue Chancen und Geschäftsfelder, aber auch neue Herausforderungen, wie eine massive Datenflut. Mit SAP S/4HANA können sich Unternehmen auf die Zukunft in einer vernetzen Welt ausrichten, Software nach Ihrem Bedarf flexibel nutzen und Ihre Geschäftsabläufe nachhaltig vereinfachen.

Sie können Personen, Geräte und Geschäftsnetzwerke in Echtzeit miteinander verknüpfen sowie große Datenmengen in kürzester Zeit bearbeiten und analysieren. Dank einer vereinfachten, zentralen Datenhaltung lassen sich IT-Systeme konsolidieren und Kosten senken.

SAP S/4HANA basiert vollständig auf der Plattform SAP HANA und bietet mit der SAP Fiori User Experience (UX) eine intuitive Benutzeroberfläche nach modernsten Designprinzipien. Unternehmen bleiben flexibel und entscheiden selbst, ob Sie SAP S/4HANA in der Cloud, lokal (On Premise) oder im Hybridmodell einsetzen wollen.

Die nächste bahnbrechende Idee kommt bestimmt

Heutzutage ist nichts mehr sicher: Was etwa wäre, wenn irgendwer das Privattaxigeschäft Uber noch ein Stück weiter denken würde? 95 bis 97 Prozent ihrer Zeit stehen Autos in der Garage oder am Straßenrand, ohne sich fortzubewegen, berichtet BMW in Hamburg. Die Autoindustrie dürfte diese Ineffizienz der Kunden freuen. Doch ist es möglicherweise nur eine Frage der Zeit, bis sich die Autobesitzer neu und flexibel organisieren, sich über Portale zusammenschließen und die unzähligen Autos in der gemeinsamen Tiefgarage auch gemeinsam nutzen. Die nächste bahnbrechende Idee kommt bestimmt. Und sie kommt schnell. Langes Zögern und lange Entscheidungsprozesse sind Gift für die Wettbewerbsfähigkeit.

Dass Megaprojekte es ohnehin in der Rückschau schwer haben, zeigen nicht nur die plakativsten Beispiele wie die Hamburger Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen. Auch in der IT ist die Erfahrung ähnlich. "Projekte so klein wie möglich machen und in so viele Scheiben wie möglich schneiden" rät deshalb Hans-Werner Feick vom Beratungshaus Kienbaum Consultants auf dem Hamburger Podium. Klar ist: Projekte scheitern umso mehr, je größer sie sind. Sie werden entweder zu teuer, dauern zu lange oder verfehlen ihr Ziel. Es kann also nicht schaden, eine Softwaregeneration im Haus zu haben, die mehr Einfachheit bietet, schnellere Analysen und mehr Flexibilität.

Mehr zu SAP S/4HANA erfahren Sie auf dem SAP CeBIT Stand in Halle 4. Ganz wie Sie mögen: Entweder in Deep Dives in dedizierten Fokustagen, Demos am Stand oder auf der SAP-Hauptbühne. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.