Vorläufige Zahlen zum Q3

SAP meldet Software-Umsatzwachstum von 32 Prozent

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SAP hat überraschend vorläufige Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Der Softwareumsatz sei währungsbereinigt um 32 Prozent gewachsen, heißt es in einer Ad-hoc-Meldung.

Seien Rückstellungen für den TomorrowNow-Rechtsstreit hat der Walldorfer Konzern um 723 Millionen Euro reduziert und profitiert dadurch beim Betriebsergebnis (IFRS) und der operativen Marge (IFRS).

Den Gesamtumsatz (IFRS) für das dritte Quartal beziffert SAP vorläufig mit 3,41 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Softwareerlöse für den am 30. September abgeschlossenen Berichtszeitraum belaufen sich laut Mitteilung auf 841 Millionen Euro, nach IFRS ein Anstieg im Jahresvergleich von 28 Prozent. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) stiegen um 16 Prozent auf 2,69 Milliarden Euro.

Das Betriebsergebnis (IFRS) steigt um 145 Prozent auf 1,76 Milliarden Euro, die operative Marge (IFRS) um 27,7 auf 51,5 Prozentpunkte. Sondereffekte herausgerechnet steigen das operative Ergebnis um 23 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro und die Marge um 2,9 auf 33 Prozent. Alle Zahlen sind ungeprüft und vorläufig.

Die Pipeline der SAP sei nach wie vor sehr stark und Unternehmen investieren weiterhin in IT, heißt es weiter. Aufgrund des anhaltend unsicheren makroökonomischen Umfelds bleibe der Ausblick für das Gesamtjahr 2011 unverändert gegenüber der am 26. Juli 2011 veröffentlichten Prognose - mit Ausnahme der effektiven Steuerquote (IFRS).