SAP hilft bei der Marktforschung

09.03.1979

ZÜRICH (sg) - Vor wenigen Jahren schlossen sich einige schweizerische Unternehmen der Elektronikbranche zusammen, zunächst um gemeinsam eine Marktstatistik zu erarbeiten. Aus dieser Gruppe von Pionieren entstand zwischenzeitlich ein stattlicher Verband der Schweizerische Automatik Pool (SAP), welcher heute mit 128 eingeschriebenen Mitgliedern einen Großteil, der Elektronikbranche repräsentiert.

Als wichtigstes Ziel betrachtet es der Verband, seinen Mitgliedern durch Herausgabe einer einheitlich gegliederten Branchenstatistik zu einer eigenen Standortbestimmung zu verhelfen. Um diese Branchenstatistik möglichst umfassend ausrichten zu können, verpflichten sich die SAP-Mitglieder produktspezifische Meldeformulare abzugeben.

Durch den SAP wurde es möglich, die zu früheren Zeiten eher planlos gesammelten Informationen nun zu einer systematischen Erforschung des Marktes zu verwenden. Auf diese Weise wurden 1978 allein 4000 Informationen ausgewertet, die den SAP-Mitgliedern in Form

von 250 Produktekennzahlen zugänglich, gemacht wurden.

Auch im laufenden Jahr wird die Branchenstatistik den Schwerpunkt der, SAP-Aktivitäten darstellen.

Der Aufbau und die Bereinigung der Nomenklaturen und die Verbesserung des Aussagewertes der Statistiken stehen dabei im Vordergrund. Daneben will der SAP vor allem aber auch die Ursachen für das Ansteigen der Gestehungskosten für Software, die für die Mitglieder eine immer größere Belastung darstellen, untersuchen.

Informationen: SAP, Sekretariat, Postfach 1057, CH-8022 Zürich.