Freiberufler

SAP-Berater sind wieder gefragt

02.09.2010
Selbständige SAP-Experten spüren keine Krise mehr. Sie sind wieder fast so nachgefragt wie zu Boomzeiten, ermittelte das Projektportal Gulp.

SAP-Berater sind gut im Geschäft. Allein im Juli richteten sich 2843 Projektanfragen an SAP-Freiberufler. Innerhalb eines Monats stieg die zahl der Projektanfragen an SAP-Freiberufler um über 50 Prozent. Zu dem Ergebnis kommt das Projektportal Gulp in seiner Analyse. Insgesamt ging mehr als jedes fünfte Projektangebot an einen SAP-Experten.

Ein Blick auf die gefragten Kenntnisse zeigt, dass unter den SAP-Modulen FI mit einem Anteil von drei Prozent an allen über Gulp angebotenen Projekten am stärksten von der guten Bedarfslage profitierte. Das Vertriebsmodul SD kletterte mit einem Anteil von 2,5 Prozent an allen Projektangeboten auf den zweiten Rang. Mit einer Steigerung von 1,4 auf ebenfalls 2,5 Prozent machte SAP Basis den prozentual größten Sprung und belegte im Juli Platz drei. Auch das Modul BW (2,4 Prozent) konnte sich durch deutliche Steigerung des Projektanteils auf den vierten Platz verbessern. Anteilig weniger Projekte als noch im Juni gab es für SAP CO (2,0 Prozent) auf Rang fünf.

Angesichts der hohen Nachfrage verlangen die SAP-Freiberufler nach einigem Auf und Ab in den zurückliegenden Monaten nun 84 Euro pro Stunde für ihre Dienste. Damit sind ihre Forderungen überdurchschnittlich hoch. Zum Vergleich: Durchschnittlich fordern alle bei Gulp registrierten IT-Freiberufler nach wie vor 71 Euro. (am)

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