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Sanierung und Übernahme belasten Ergebnis von Software-Firma FJH

12.02.2007
Belastungen aus einem Sanierungsprogramm sowie aus einer Firmenübernahme haben bei der Software-Firma FJH im vergangenen Jahr auf das Ergebnis gedrückt.

Im Hinblick auf die 2006 übernommene Pylon AG sei mit Goodwill-Abschreibungen in Höhe von drei Millionen Euro zu rechnen, teilte die FJH AG am Montag in München mit. Das Effizienzprogramm habe zudem zu Einmalaufwendungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro geführt. Ohne diese Effekte geht das Unternehmen für das vergangene Jahr von einem ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) aus. Im Vorjahr hatte das Unternehmen einschließlich der Kosten für die Restrukturierung vor Steuern und Zinsen einen Verlust von 3,7 Millionen Euro verbucht.

Den Umsatz steigerte das Unternehmen im vergangenen Jahr auf 56,8 Millionen Euro, nach 51,1 Millionen Euro im Vorjahr. Damit sei die Prognose des Vorstands bestätigt worden, hieß es. Für das laufende Jahr bekräftigte FJH angesichts einer guten Auftragslage die Erwartungen. Der Umsatz soll auf 58 bis 62 Millionen Euro zulegen, für das EBIT wurden 4,8 bis 7,8 Millionen Euro prognostiziert.

Die FJH hatte nach hohen Verlusten einen harten Sanierungskurs eingeschlagen. Die Zahl der Beschäftigten wurde von rund 1000 im Jahr 2004 auf mittlerweile nur noch etwa die Hälfte reduziert. Dabei konzentrierte sich die Software-Firma aufs Kerngeschäft und gab Randaktivitäten ab. (dpa/tc)