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Sandias Red Storm erhält Dual-Core-Opterons

30.07.2004

Der für die Sandia National Laboratories geplante Supercomputer "Red Storm" soll im kommenden Jahr mit Dual-Core-"Opteron"-Prozessoren von Advanced Micro Devices (AMD) upgedatet werden. Der von Cray gebaute Numbercruncher wird zunächst mit normalen Opteron-Prozessoren aufgebaut und soll in dieser ersten Ausbaustufe eine maximale Rechenleistung von 41,5 Teraflops erreichen. Für Ende 2005 sei dann nach dem Umbau auf die CPU-Variante mit zwei Kernen eine Leistung von 100 Teraflops geplant, so Sandia.

Das erste Viertel der für den Cluster geplanten Opteron-Server wird im September installiert, im Januar soll das unter dem quelloffenen Betriebssystem Linux laufende System mit dann 11.648 Opterons komplett sein. Cray ist eigentlich auf Eigenentwicklungen wie den Vektorrechner "X1" spezialisiert, verwendet für Red Storm aber Commodity-Hardware in Gestalt von Vier-Wege-PC-Servern. Speziell ist allerdings der "Seastar"-Chip, der die MPI-Kommunikation (Message Passing Interface) zwischen den Tausenden geclusterten Rechnern steuert. (tc)