IBM-Chef

Samuel Palmisano verdient 2009 etwas weniger

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Samuel Palmisano, Chairman und CEO der IBM Corp., hat 2009 mit insgesamt 24,3 Millionen Dollar geringfügig weniger verdient als im Vorjahr.
IBM-Chef Sam Palmisano
IBM-Chef Sam Palmisano

Das Grundsalär von Palmisano betrug im dritten Jahr in Folge 1,8 Millionen Dollar, wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eine Pflichtveröffentlichung der IBM bei der US-Börsenaufsicht SEC vermeldet. Obendrauf erhielt der CEO noch 4,75 Millionen Dollar Bonus sowie Aktienpakete im Wert von 13,5 Millionen Dollar, die an das Abschneiden des Konzerns gekoppelt waren. 2008 hatte Palmisano insgesamt 24,5 Millionen Dollar erhalten. Der Bonus für 2009 lag 14 Prozent unter dem des Vorjahres, dafür stiegen die Aktienzuteilungen um elf Prozent.

Die IBM schreibt in der Pflichtveröffentlichung, das Unternehmen habe sein Gewinnziel ein Jahr früher als geplant erreicht, seine Dividende erhöht und "den Markt und unsere Branche in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld hinter sich gelassen".

IBM hatte für das Fiskaljahr 2009 einen Reingewinn von 13,4 Milliarden Dollar ausgewiesen, 8,8 Prozent mehr als im Vorjahr, und den Gewinn pro Aktie (EPS) auf einen Rekordwert von 10,01 Dollar gesteigert - trotz um 7,6 Prozent auf 95,8 Milliarden Dollar rückläufiger Einnahmen. Der Konzern schüttete 2009 an seine Aktionäre 2,9 Milliarden Dollar Dividende aus nach 2,6 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Neben Gehalt, Bonus und Aktien erhielt Firmenchef Palmisano übrigens noch 1,1 Millionen "weitere" Kompensation, darunter Flüge mit Firmenjets im Wert von 320.065 Dollar.

Durchweg mehr Gehalt gab es 2009 für die die vier Senior Vice Presidents - CFO Mark Loughridge, Softwarechef Steven Mills, Technology-Services-Chef Michael Daniels und Vertriebschefin Virginia "Ginny" Rometty - der IBM, deren Boni und Gesamtvergütung allerdings zurückgingen.

Der Konzern beendete einen "team-basierenden Bonus" für das Top-Management, der von 2002 bis 2009 gelaufen war. IBM hatte dies bereits in einem Jahresbericht im vergangenen Jahr mit der Begründung angekündigt, Integration gehöre mittlerweile zur Management-Kultur.