IFA

Samsung zeigt Drucker aus Pappe

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Auf dem Samsung-Stand auf der IFA gibt es nicht nur marktreife Modelle zu sehen. Auch die eine oder andere Produktstudie wird dem Publikum gezeigt.
Das Gehäuse dieses Drucker-Prototypen von Samsung wird aus einem Stück Wellpappe gefaltet.
Das Gehäuse dieses Drucker-Prototypen von Samsung wird aus einem Stück Wellpappe gefaltet.

Dass die Ideenschmiede bei Samsung auch manchmal etwas quer denkt, zeigen die Designstudien neuer Drucker, die am Samsung-Stand in Halle 20 auf der IFA zu sehen sind.

So haben sich die Samsung-Entwickler Gedanken über den Ressourcen-Einsatz bei der Produktion von Druckern gemacht. Ergebnis der Überlegungen: Ein Drucker, dessen Gehäuse aus Pappe ist. Daneben steht ein Modell, dessen Chassis aus einem faltbaren Teil gefertigt ist und komplett aus wiederverwerteten Kunststoffen besteht. Eine weitere Idee ist, Teile mit gleichen Formfaktoren herzustellen, um den Fertigungsprozess zu verschlanken. So benötigt man bei dem vorgestellten Gerät beispielsweise für Papiereinzug und die Papierablage identische Bauteile. Auch die beiden Seitenwände oder vordere und obere Abdeckung haben den gleichen Formfaktor.

Ob die Drucker so auch in Produktion gehen werden, ist laut Samsung noch nicht entschieden. Man wolle mit der Ausstellung auf der IFA auch die Reaktionen und Meinungen der Kunden einholen.