"Serie 470"

Samsung-SSDs für Endkunden ab April im Handel

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Samsung Electronics bringt im April seine Solid-State Drives (SSDs) der "Serie 470" für Endkunden in den Handel.
Eigentlich steckt in so einer SSD erstaunlich wenig drin.
Eigentlich steckt in so einer SSD erstaunlich wenig drin.
Foto: Samsung

Die neuen Samsung-SSDs sind mit Kapazitäten von 64, 128 oder 256 Gigabyte - Samsung ist der einzige Hersteller, der die Flash-Speicherbausteine in seinen SSDs selbst entwickelt und fertigt - erhältlich; der empfohlene Verkaufspreis für die 256-GB-Variante beträgt einer Pressemitteilung zufolge 499 Euro.

Die Koreaner verbauen in der Serie 470 neueste NAND-Flash-Chips mit Multi Level-Cell-Technik (MLC) und Toggle-Mode-DDR-Interface. Angeschlossen werden die SSDs über eine SATA-Schnittstelle mit 3,0 Gigabit pro Sekunde Durchsatz.

Die maximale Schreib- und Lesegeschwindigkeit gibt Samsung mit 250 und 220 Megabyte pro Sekunde an. Bei Random Read und Random Write sollen die Serie-470-SSDs auf 43.000 und 11.000 IOPS kommen - das ist theoretisch 120 respektive 30 Mal mehr als bei einer herkömmlichen Festplatte mit 15.000 U/min, die rund 350 IOPS erreicht.

Samsung verbaut in der Serie 470 "MAX"-Controller mit drei Kernen. Der weiteren Performance-Steigerung dient ein vorgeschalteter Cache mit 256 MB DDR2-DRAM-Speicher. Der in den Laufwerken verbaute Flash-Speicher unterstützt auch die niedrige I/O-Spannung von 1,8 Volt, was insbesondere beim Betrieb in Notebooks den Akku schont.

Die Serie-470-SSDs stecken in einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium mit orangefarbenem Rahmen. Beim Formfaktor von 2,5 Zoll sind sie 9,5 Millimeter dick und gerade einmal 68 Gramm schwer. Zum Lieferumfang gehören Software-Tools zur Leistungsoptimierung und für Firmware-Upgrades (Letzeres DOS-basierend, ab Juli soll es laut Samsungs PR-Managerin Sun Spornraft auch eine Mac-Variante geben), weitere Werkzeuge sollen folgen.