Samsung SLIQ - die schwarze Studie

18.05.2007
Tastenlose Bedienung ist das Konzept der Zukunft - wie hier bei der Samsung-Studie SLIQ. Der schwarze Barren hat statt einem Tastaturfeld eine schlichte, glatte Oberfläche bekommen, über die die Navigation erfolgt. Dazu noch sämtliche Funktionen, die ein modernes Handy heutzutage benötigt. Doch eine Studie bedeutet noch lange kein marktreifes Telefon.

Der wachsende Funktionsumfang moderner Mobiltelefone erfordert neue Bedienkonzepte. Denn Menüs können nicht endlos tief verschachtelt werden und auch zusätzliche Tasten bieten bei weiterer Miniaturisierung der Geräte kaum den gewünschten Komfort. Intelligente Software-Tastaturen, die sich der jeweiligen Funktion anpassen, bieten im Moment den größten Kompromiss zwischen vielfältigen Funktionen und bequemer Navigation - sei es direkt auf dem Display wie beim iPhone von Apple oder auf einem Extrafeld, wie bei der Designstudie Aeon von Nokia.

Dieser Einschätzung schließt sich auch Samsung an und präsentiert eine Studie, die ganz ohne Tasten auskommt: das SLIQ-Handy. Wie es allerdings genau bedient wird, lässt sich nicht erschließen, der Designer spricht nur über ein fortschrittliches, berührungsempfindliches Interface, statt einem konventionellen Tastaturfeld. Zusammen mit dem extragroßen Display, das farblich dem Rest des Gehäuses angepasst wurde, bietet sich der Anblick eines stylishen Barrens mit klaren Formen, die stark an moderne Audio/Video-Player erinnern - wozu auch die Tiefe von gerade mal 10 Millimetern nicht unwesentlich beiträgt.

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