Ultrabook

Samsung Serie 5 530U3B A01 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Für ein Ultrabook ist das Samsung Serie 5 530U3B mit rund 800 Euro sehr günstig. Der Test zeigt aber, dass Sie für diesen Preis einige Kompromisse eingehen müssen.
Das Samsung 530U3B sitzt in einem stabilen Kunststoffgehäuse
Das Samsung 530U3B sitzt in einem stabilen Kunststoffgehäuse

Top-Ultrabooks wie das Asus Zenbook UX31Eoder dasApple Macbook Air 13 sitzen in einem stabilen Aluminium-Gehäuse. Das Gehäuse des Samsung Serie 5 530U3B besteht aus Kunststoff. Für hohes Rechentempo setzen die meisten Ultrabooks auf eine SSD: Die 20 GB kleine Flash-Festplatte im Samsung-Ultrabook dient dagegen nur als Zwischenspeicher, Dateien speichern Sie auf einer Standard-Festplatte mit rund 500 GB. Übrigens hat Samsung mit den Modellen der Serie 9 selbst hochwertige Leichtgewichte im Programm, die Alu-Gehäuse und SSD mitbringen: Die laufen allerdings nicht unter dem Ultrabook-Label - und sind auch deutlich teurer als das 530U. Das Kunststoffgehäuse ist zwar nicht so anmutig und elegant wie ein Alu-Gehäuse: Es ist beim Samsung-Ultrabook aber stabil verarbeitet und lässt auch unter großem Druck kaum ein Knarzen vernehmen. Allerdings können Sie das Notebook nicht mit einer Hand öffnen.

Geschwindigkeit: SSD dient nur als Zwischenspeicher

Neben der 500 GB großen Hitachi-Festplatte sitzt eine 20 GB kleine SSD von Sandisk im Samsung-Ultrabook. Sie dient als Zwischenspeicher, wenn sich das Notebook in den Ruhezustand verabschiedet, so dass es in wenigen Sekunden daraus erwacht. Mit einer normalen Festplatte würde das über sieben Sekunden dauern - und das 530U3B nicht mehr Intels Vorgaben für ein Ultrabook erfüllen. Anders als im Acer Aspire S3, das auch mit einer Mini-SSD arbeitet, puffert die Flash-Platte im N530 auch häufig genutzte Dateien - Samsung nennt dies Express Cache: So starten beispielsweise Programme oder das Betriebssystem schneller. Im Test war Windows nach 42 Sekunden nutzbar. Ein Samsung-Tool bietet an, den Startprozess noch weiter zu optimieren und holte bei unserem Testgerät nochmal zehn Sekunden heraus.

Das Samsung-Ultrabook bietet ein ordentliches Rechentempo. Insgesamt ist das N530 ungefähr so schnell wie Standard-Notebooks mit Core i5-2410M: Der Spar-Prozessor Core i5-2467M im Samsung-Notebook ist zwar langsamer, dafür holt die Puffer-SSD in den meisten Tests ein kleines Plus heraus gegenüber Notebooks, die ausschließlich mit Festplatte arbeiten. Gegenüber Ultrabooks, die vollständig auf SSD setzen, liegt das 530U je nach Test mehr oder weniger deutlich zurück - der Abstand beträgt zwischen 15 und über 30 Prozent.

GESCHWINDIGKEIT

Samsung Serie 5 NP530U3B A01 (Note: 2,83)

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

153 Punkte

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

146 Punkte

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

1497 Punkte

Startzeit

42 Sekunden