Tablet-PC

Samsung Galaxy Tab 10.1N im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
N wie noch ein Versuch: Mit dem Galaxy Tab 10.1N greift Samsung erneut das Apple iPad 2 an. Was Samsung außen und innen am 10-Zoll-Tablet geändert hat und ob es endlich für den Tablet-Thron reicht, erfahren Sie im Test.
Foto: Samsung

Viel hat Samsung beim Galaxy Tab 10.1N nicht geändert: Die beiden Lautsprecher sind jetzt vorne statt seitlich am Gehäuse platziert. Der silberne Rahmen um Gehäuse und Bildschirm ist etwas breiter als beim Vorgänger. Auf den ersten Blick wirkt das neue Galaxy Tab dadurch dicker, was es aber nicht ist. Die Abmessungen sind beinahe identisch zum originalen 10-Zoll-Tablet von Samsung: Es bleibt vor allem genauso dünn.

Diese Änderungen haben dem Landgericht in Düsseldorf aber gereicht: Es wies im Dezember eine einstweilige Verfügung ab, mit der Apple den Verkauf des neuen Galaxy Tab ebenso wie beim Vorgänger unterbinden wollte. Eine endgültige Entscheidung zum Galaxy Tab 10.1N fällt im Februar.

Beim ersten Galaxy Tab 10.1 waren die Lautsprecher seitlich angebracht (oben), beim neuen Modell wandern sie an die Gehäusefront
Beim ersten Galaxy Tab 10.1 waren die Lautsprecher seitlich angebracht (oben), beim neuen Modell wandern sie an die Gehäusefront
Foto: Samsung

Auch für das 10.1N in der von uns getesteten Konfiguration mit 16 GB Speicher, WLAN und 3G verlangt Samsung 629 Euro - der Hersteller-Preis liegt damit 30 Euro über dem entsprechenden iPad2-Modell. Im Internethandel zahlen Sie für das Galaxy Tab 10.1N derzeit aber rund 40 Euro weniger als für das iPad 2. Noch günstiger ist das Galaxy Tab 10.1, das für rund 470 Euro zu haben ist.