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Samba 2.2 ist fertig

20.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Mitarbeiter des Open-Source-Projekts Samba haben die Version 2.2 des gleichnamigen Datei- und Druckservers veröffentlicht. Bei Samba handelt es sich um eine Umsetzung von Microsofts CIFS/SMB-Technik (Server Message Block) für Unix. Diese bewirkt prinzipiell, dass ein Unix-Rechner in einem Windows-Netzwerk als Windows-Server erscheint und sich in vielen Bereichen auch als solcher nutzen lässt.

Samba 2.2 bringt dafür eine ganze Reihe wichtiger Neuerungen mit. Dazu gehören Daten- und Locking-Integrität beim Filesharing zwischen Windows und Unix, die Nachbildung der "Authentication-Source"-Fähigkeit von Windows NT/2000 (Anwender können sich damit die teuren Client-Access-Lizenzen sparen) oder automatischer Download von Druckertreibern auf Windows Client - laut Samba die erste funktionierende Umsetzung von "Point-and-Print" außerhalb von Microsoft-Code. Samba ist unter der GNU Public License kostenlos erhältlich und wird unter anderem mit Produkten von IBM, SGI, Sun, Red Hat, Caldera, VA Linux Systems sowie Veritas ausgeliefert.