Salsa, Sonne, gute Laune und ein bißchen Revolution

17.05.2001
Von Cornelius Storm
Wenn das Geld für den Urlaub in den Tropen nicht reicht, dann könnten 80 Mark für eine Urlaubs-Illusion reichen. Soll es der wilde Westen, ein tropisches Inselparadies, die Fantasy-Welt oder lieber eine internationale Rennstrecke sein? 

In der Karibik gedeihen nicht nur Zuckerrohr und Tabak, sondern auch Bananenrepubliken. Im Aufbauspiel "Tropico" gilt es, den gleichnamigen Inselstaat planwirtschaftlich zu verwalten und zugleich das private Konto in der Schweiz zu füllen. Der Bau von Wohnhäusern, Fabriken und Casinos geht per Maus leicht von der Hand. Durch den Export von Zigarren und Schnaps verschafft sich der Spieler als Diktator Devisen, die in die Infrastruktur des Landes investiert werden sollen.

Mit Salsa-Rhythmen in die Karibik.
Mit Salsa-Rhythmen in die Karibik.

Mit ein wenig Glück finden sich in den Bergen sogar Gold oder Edelsteine.

Nur glückliche Bürger, deren Bedürfnisse erfüllt sind, arbeiten auf Plantagen und in Fabriken wirklich effektiv. Also müssen Bars und Schulen für die Untertanen her. Früher oder später kommen auch Touristen. Brenzlig wird es, wenn das Volk unzufrieden ist und dem doppelten Spiel des Diktators auf die Schliche kommt. Dann droht eine Revolution, und die Regentschaft ist vorzeitig beendet.

Tipp: Besonders gelungen ist bei Tropico die musikalische Untermalung, denn die heißen Salsa-Rhythmen sorgen für Karibik-Flair im trüben Arbeitszimmer.

Hersteller Take 2

Mindestkonfiguration Pentium II/300, 64 MByte. Eine 3D-Karte ist nicht nötig. Auf modernen Notebooks läuft das Programm spielbar schnell.

Preis etwa 80 Mark.