Bald mehr PosgreSQL?

Salesforce steigert Umsatz um 28 Prozent

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Salesforce.com hat Zahlen zum ersten Quartal vorgelegt - und einen wichtigen Datenbank-Experten angeheuert.
Marc-Benioff, Salesforce.com-CEO und frühere Ellison-Protegé
Marc-Benioff, Salesforce.com-CEO und frühere Ellison-Protegé
Foto: Salesforce.com

Der SaaS-Pionier Salesforce.com hat in seinem ersten Quartal 893 Millionen Dollar Umsatz erzielt, ein Plus von 28 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszeit. Davon entfiel der Löwenanteil mit 842 Millionen auf Software-Abonnements und Support (plus 29 Prozent); mit Professional Services und anderen Aktivitäten nahm die Firma 50 Millionen Dollar ein (plus 25 Prozent). Der operative Cash Flow betrug 283 Millionen Dollar (plus 33 Prozent). Seine Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2014 erhöhte Salesforce.com auf 3,835 bis 3,874 Milliarden Dollar. Mit einem Gewinn von 10 Cent pro Aktie (non-GAAP) traf der Hersteller die Erwartungen der Wall Street.

Laut "WIRED Online" hat Salesforce.com außerdem Tom Lane angeheuert, einen der wichtigsten Entwickler der Open-Source-Datenbank PostgreSQL. Lane wird nach eigenen Angaben zwar auch künftig einen Großteil seiner Arbeitszeit der PostgreSQL-Community widmen, jetzt aber auch Salesforce.com dabei helfen, verstärkt mit der quelloffenen Datenbank zu arbeiten. Bislang basieren die Web-basierenden Dienste von Salesforce.com ausgerechnet auf der Datenbank von Oracle. Mit dessen CEO Larry Ellison hatte sich Salesforce-Chef Marc Benioff überworfen; seither liefern sich die beiden Herren zumindest verbal epische Gefechte, die in den vergangenen Jahren an Schärfe zugenommen haben.