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Salesforce-CEO prophezeit das Ende der Software-Ära

18.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Marc Benioff, Gründer und Chef von Salesforce.com, sieht nach Rekordergebnissen im abgelaufenen Quartal den Durchbruch für sein Unternehmen geschafft. Die Zahlen zeigten klar, dass Salesforce.com die erste Anlaufstelle für CRM on Demand (Customer Relationship Management) geworden ist, erklärte Benioff: Die Company stehe vor der nächsten Stufe der On-Demand-Revolution, die gleichzeitig das Ende herkömmlicher Software darstelle.

Salesforce.com hat im Schlussquartal 2004/5 bei einem deutlichen Umsatzzuwachs wieder einen Gewinn erzielt. Der US-Anbieter von Hosted-CRM-Software auf Mietbasis meldete für den Ende Januar abgelaufenen Dreimonatszeitraum einen Nettoprofit von 3,6 Millionen Dollar oder 3 Cent pro Aktie. Im Vorjahresquartal war noch ein Verlust von 765.000 Dollar angefallen. Damals wurde das Ergebnis allerdings durch eine Abschreibung in Höhe von knapp 900.000 Euro belastet.

Die Einnahmen kletterten im Jahresvergleich um 82 Prozent von 30 Millionen auf 54,6 Milllionen Dollar. Den Großteil davon machten mit 49,4 Millionen Dollar Abo- und Wartungserlöse aus. Service- und andere Umsätze summierten sich auf 5,2 Millionen Dollar.

Eigenen Angaben zufolge konnte die Company im abgelaufenen Dreimonatszeitraum 32.000 zahlende Kunden gewinnen und zählt nun insgesamt 227.000 Nutzer aus 13.900 Unternehmen.

Für das laufende erste Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn zwischen einem und drei Cent pro Aktie bei Umsätzen zwischen 58 Millionen und 60 Millionen Dollar. (mb)