Gadget des Tages

Saeco Granbaristo Avanti - Kaffeekochen mit dem iPad

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Kaffeeliebhaber wollen den perfekten Geschmack. Die Philips-Tochter Saeco möchte diesen Traum mit einer iPad-gesteuerten Espressomaschine ein Stück näher bringen.

Eine der größten Errungenschaften moderner Technik ist die Kaffeemaschine. Als eine der Konstanten im Arbeitsalltag, bestimmt sie das tägliche Ritual: Der erste Gang im Büro gehört ihr und sobald sich Ermüdung abzeichnet, wird die Tasse wieder mit dem warmen, braunen Nass befüllt. Um geschmacklich auf der Höhe der Zeit zu sein, hat Philips auf der IFA sein Konzept für das ultimative (Kaffee-) Erlebnis vorgestellt.

Der Espresso-Automat Granbaristo Avanti von Saeco, einem Tochterunternehmen von Philips, erreicht die außergewöhnliche Erfahrung mit Hilfe eines iPads. Oder genauer: Mit einer App für den Tablet-PC von Apple. Das Programm ermöglicht Kaffeefreunden im Zusammenspiel mit der Maschine etwa Temperatur, Stärke und Milchkonsistenz zu steuern. Hat man einmal die richtige Zusammensetzung gefunden, lässt sich diese abspeichern.

Wie bei jedem modernen Gadget, kann das "Rezept" anschließend bei Facebook und Co. gepostet werden. Wer möchte, bietet bei der nächsten Familienfeier jedem Gast die Chance, eine eigene Komposition zu kreieren. Allerdings wird man sich darauf einstellen müssen, dass der Kaffeekranz deutlich länger dauert, sollten Oma und Opa sich nicht für die richtige Konsistenz entscheiden können.

Preis und Verfügbarkeit teilte Philips bisher nicht mit. Ob Gerät und App auf den Markt kommen, ist völlig offen. Schließlich verweist das Unternehmen in der Pressemitteilung darauf, dass es sich um ein Konzept handelt. Wenn nun einige Leser nervös mit den Füßen scharren, kann man sie beruhigen. Der dänische Kaffeemaschinenspezialist Scanomat hat bereits Ende 2011 mit dem TopBrewer ein Gerät auf den Markt gebracht, dass sich ebenfalls per iPhone oder iPad steuern lässt. Dessen Preis ist mit 11.000 Euro allerdings kein Schnäppchen.