Citrix AppFlow

Rundumsicht auf verteilte und versteckte Daten

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Anzeige  Gemeinsam mit Partnerunternehmen bietet Citrix AppFlow an. Dabei handelt es sich um ein Protokoll auf Basis des offenen IETF-Standards IP Flow Information Export (IPFIX), das Informationen über den Datenverkehr im Netzwerk liefert. Damit sind genauere Erkenntnisse über den Zustand und die Auslastung geschäftskritischer Anwendungen möglich - sowohl in öffentlichen als auch in privaten Cloud-Umgebungen.
Foto: MEV Verlag

Business Intelligence (BI) findet immer häufiger in Echtzeit und auf der Basis riesiger Datenmengen statt. Anders als früher, wo Daten aus der Vergangenheit hergenommen wurden, um Vorhersagen für die Zukunft zu treffen, ist BI nun in der Gegenwart angekommen: Analysetools verarbeiten zum Beispiel Transaktionsdaten aus dem ERP- und CRM-System in Echtzeit oder sie werten riesige Datenmengen zum Beispiel aus sozialen Netzwerken aus.

Solche Analysen müssen auch in verteilten Umgebungen funktionieren, in denen Netzwerke, Server und Anwendungen als Software-as-a-Service (SaaS) und in Cloud-Umgebungen, aber auch auf traditionelle Weise bereitgestellt werden. Mit AppFlow stellt Citrix zusammen mit Partnern einen offenen Standard zur Verfügung, mit dem sich dieser Spagat meistern lässt. AppFlow setzt auf vorhandene Netzwerkgeräte auf und liefert eine Rundumsicht über den gesamten Datenverkehr und die Transaktionen von Anwendungen.

Daten, die bisher in Netzwerkgeräten wie etwa Service- und Application Delivery Controllern, WAN Optimization Controllern oder Firewalls verborgen blieben, werden damit zugänglich. Zugleich erübrigen sich bisher nötige Arbeitsschritte, etwa die Installation von Datenschnittstellen ins Netzwerk, von Software-Agenten auf jedem Server oder die Aufrüstung einzelner Anwendungen für ein spezielles Monitoring.

Mit dem NetScaler präsentiert Citrix zugleich die erste Netzwerklösung für Service Delivery, die auf AppFlow aufsetzt. Mit der NetScaler-Architektur läuft AppFlow mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Gbps und hilft damit bei der Analyse auch komplexer Applikationsinfrastrukturen.

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