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RSA Security schwächelt

12.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Anbieter von Sicherheitssoftware RSA Security verbuchte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002 einen Nettoverlust von 13,7 Millionen Dollar oder 24 Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Reingewinn in Höhe von 9,8 Millionen Dollar erzielt. Im Kerngeschäft IT-Security, das die US-Company vom Investment-Geschäft RSA Capital trennt, betrug das Nettodefizit sechs Millionen Dollar oder elf Cent pro Aktie, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Plus von 9,6 Millionen Dollar oder 16 Cent je Anteil ausgewiesen worden war. Nach Umfragen von First Call/Thomson hatten die Analysten im Schnitt ein Minus von zehn Cent je Anteilschein erwartet.

Die Gesamteinnahmen sanken im Jahresvergleich von 76,3 Millionen auf 55,5 Millionen Dollar. RSA lag damit aber innerhalb der Anfang des Monats gesenkten Prognose. Darin hatte die Softwareschmiede statt der im Januar erwarteten 63 Millionen Dollar nur noch einem Umsatz zwischen 55 Millionen und 56 Millionen Dollar angekündigt (Computerwoche online berichtete).

Arthur Coviello, President und CEO des Unternehmens, erklärte, die Investitionen in IT-Security-Produkte seien im Berichtsquartal niedriger als erwartet ausgefallen. Im laufenden zweiten Quartal rechnet RSA bestenfalls mit leicht steigenden Einnahmen, der Verlust soll zwischen vier und sechs Cent pro Aktie betragen. Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage sah sich Coviello nicht in der Lage, Prognosen für den weiteren Verlauf den Jahres abzugeben. (mb)