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Roxio bröckelt das OEM-Geschäft weg

24.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die vor allem durch ihre CD- und DVD-Authoringtools bekannte US-Softwarefirma Roxio hat für das zweite Quartal ihres laufenden Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 1,8 Millionen Dollar oder neun Cent pro Aktie ausgewiesen. Im Berichtszeitraum des Vorjahres lag der Nettofehlbetrag bei einer Million Dollar oder sechs Cent je Anteilschein. Der Quartalsumsatz ging von 30,5 Millionen Dollar im Vorjahr auf aktuell 27,9 Millionen Dollar zurück.

"Wie erwartet hat Retail den Löwenanteil unserer Einnahmen ausgemacht, und trotz der schlechten weltweiten Wirtschaftslage und der Tatsache, dass wir am Ende unserer Produktzyklen stehen, haben wir hier übers Jahr um 26 Prozent zugelegt", erklärte President und CEO Chris Gorog in einer Stellungnahme. "Dieses Wachstum konnte allerdings den dramatischen Einbruch im OEM-Geschäft nicht ausgleichen."

Für das dritte Quartal erwartet Gorog rund 25 Millionen Dollar Umsatz und bis zu 2,4 Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Aktie Verlust, im Q4 soll es dann dank neuer Produkte wieder aufwärts gehen. Für das Gesamtgeschäftsjahr peilt Roxio Einnahmen von 117 Millionen Dollar und liquide Mittel von 45 Millionen Dollar an. (tc)