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Rötere EBIT-Zahlen bei Maxdata

19.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Marler Computerbauer Maxdata hat vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2005 vorgelegt. Das Betriebsergebnis (EBIT) für das Ende Juni abgeschlossene zweite Vierteljahr beläuft sich demnach auf minus 8,7 Millionen Euro nach minus 5,6 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Halbjahres-EBIT-Verlust stieg im Jahresvergleich von 4,4 auf aktuell 9,6 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete dies mit dem Ausbau seiner Vertriebskanäle, der Modernisierung seiner Kommissionierung sowie dem andauernden Preisverfall.

Beim Umsatz legte Maxdata im zweiten Quartal um 5,6 Prozent auf 147,6 Millionen Euro zu (Vorjahreszeitraum: 139,8 Millionen Euro). Die Marler verkauften nach eigenen Angaben 42 Prozent mehr Monitore (Flat Panel: plus 92 Prozent), 28 Prozent mehr Server und 26 Prozent mehr PCs (inklusive Notebooks) als ein Jahr zuvor. In den ersten sechs Monaten stiegen die Einnahmen nur um 0,8 Prozent auf 310,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 308 Millionen Euro).

Der Vorstand hält trotzdem - unter anderem aufgrund der nach eigenen Angaben erfolgreichen "Bestform"-Initiative zur Steigerung von Effizienz und Produktivität - weiterhin an seiner Jahresprognose von über 700 Millionen Euro Umsatz sowie mehr als fünf Millionen Euro EBIT-Gewinn fest. 2004 hatte Maxdata auf Basis von 660 Millionen Euro Umsatz ein EBIT von 300.000 Euro gemeldet. (tc)