Robuste Digitalkamera: Olympus Mju 760

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Mit ihrem mechanischen Bildstabilisator via CCD-Shift und einer Rote-Augen-Korrektur ist die Olympus-Kamera attraktiv. Außerdem ist sie spritzwassergeschützt und bietet eine Hilfefunktion.

Testbericht

Bildqualität: Bei kurzer Brennweite verlor die Kamera zum Bildrand hin an Auflösung. Dennoch kam sie auf einen guten mittleren Wirkungsgrad. Rauschen fanden wir bei ISO 100 praktisch gar nicht. Erst bei ISO 800 war es deutlich zu sehen, bei ISO 1600 dann kritisch - ein tolles Ergebnis. Die Eingangsdynamik war hoch, die Ausgangsdynamik nur mittelmäßig. Das bedeutet, dass die Kamera mit besonders kontrastreichen Bildern leichte Probleme haben könnte. Die Scharfzeichnung arbeitete dagegen stets sehr gut. Bei kurzer Brennweite verlor das Modell um 0,6 Blenden an Helligkeit, was aber noch okay ist.

Ausstattung: Motivprogramme etwa für Speisen oder Objekte hinter Glas, ein Panoramamodus und manuelle Justierung der Farbsättigung und der Helligkeit sind nur ein Teil der Einstellmöglichkeiten dieser Kamera. Ein optischer Sucher fehlt jedoch - wie bei fast jeder aktuellen Kompaktkamera.

Fazit: Die Kamera überzeugte uns mit einem sehr guten Rauschverhalten und einer größtenteils hohen Auflösung. Die Ausstattung ist dem Preis angemessen - der mechanische Stabilisator ist jedoch ein besonderes Zuckerl.