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Robo-Kicker laufen sich warm

03.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der <a href="http://www.robocup.org/" target="window.open()">RoboCup 200</a>, die Fußball-Weltmeisterschaft für Roboter, findet dieses Jahr parallel zur menschlichen Fifa-Veranstaltung statt. Die Austragungsorte der Spiele vom 19. bis zum 25. Juni sind das japanische Fukuoka und die südkoreanische Stadt Busan. Spätestens im Jahr 2050, so das offizielle Ziel der Robo-Kicker, soll eine Mannschaft bei der richtigen WM antreten und Weltmeister werden.

<media dbref="/imgserver/index.cfm?origid=3952&objType=images&origindex=pkimages&db=cwonline&update=0" align="right" />Für den diesjährigen RoboCup rechnen die Veranstalter mit einem neuen Rekord: Mehr als 200 Teams aus 30 Nationen sollen in fünf Kategorien gegeneinander antreten. Darunter ist auch erstmals ein Wettbewerb für humanoide Roboter, für den es noch keine genauen Spielregeln gibt. Denkbar wäre beispielsweise ein reines Elfmeterschießen, um den Weltmeister zu ermitteln. Die kleinsten Roboter mit einem Durchmesser unter 18 Zentimetern treten in der “Small-sized League” gegeneinander an. Die Geräte mit fünf Rädern sind autonom. Titelverteidiger ist eine Hochschule aus Singapur. In der “Middle-sized League” haben die Roboter vier Räder und sind kleiner als 50 Zentimeter. Hier kommen die Champions von der <a href="http://www.informatik.uni-freiburg.de/~robocup/index.htm" target="window.open()">Uni

Freiburg</a>. Darüber rangiert die “Sony four-legged League”, deren Vertreter auffällig an den Blechhund Aibo erinnern. Die amtierenden Weltmeister stammen aus Australien. Abgerundet wird der Wettbewerb von der “Simulation League”, die ohne Roboter auskommt und sich rein auf die Programmierkunst der Trainer besinnt. Hier hatten Chinesen im vergangenen Jahr die Nase vorn. (ajf)