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RLX macht seinen Server-Blades Dampf

17.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - RLX Technologies hat letzte Woche die vierte Generation seiner Server-Blades vorgestellt. Das "ServerBlade 1200i" arbeitet mit einem auf 1,2 Gigahertz getakteten Pentium-III-Prozessor, unterstützt maximal 2 GB DDR RAM und kann zwei 60-GB-IDE-Laufwerke aufnehmen. Insbesondere aufgrund seiner im Vergleich zu den bisherigen RLX-Blades doppelten Geschwindigkeit soll sich der Neuzugang beispielsweise als Anwendungs-Server in Clustering-Umgebungen eignen.

Bis zu zwölf der neuen Blades finden in einem 3 U (1U = 4,45 Zentimeter) hohen Chassis Platz, wodurch sich laut Hersteller 168 Blades und 20 Terabyte an Daten in einem Standard-42-U-Rack unterbringen lassen. Jedes Blade verfügt über drei Ethernet-Adapter - einen für das Blade-Management und zwei für die Anbindung ans Netz oder NAS-Lösungen (NAS = Network Attached Storage).

Das 1200i lässt sich in demselben Gehäuse wie die vorhergehenden RLX-Blades "800i" und "667" einsetzen. Der 800i basiert auf einer Low-Power-Variante des Pentium III mit 800 Megahertz Taktrate, während der 667 mit einem auf 667 Megahertz getakteten Transmeta-Prozessor arbeitet. Ferner kündigte der Hersteller Version 4 seiner Blade-Management-Software "Control Tower" an. Zu den Neuerungen des jüngsten Release zählen unter anderem die rollenbasierte Authentifizierung sowie eine Hochverfügbarkeits-Failover-Option. Die Preise für das 1200i, das unter Windows oder Linux läuft, beginnen bei knapp 1530 Dollar. (kf)