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Riverbed beschleunigt den Datentransfer

27.04.2004

Das kalifornische Unternehmen Riverbed hat eine Technik vorgestellt, mit der sich der Datentransfer in Weitverkehrsnetzen beschleunigen lassen soll. "Steelhead" basiert auf dem Open-Source-System Linux, einer Intel-CPU sowie bis zu 500 Gigabyte Festplattenkapazität und wird zwischen Server und Firewall installiert.

Die Appliance analysiert den Datenstrom und legt Referenzen der übermittelten Daten in einem Zwischenspeicher ab. Werden die gleichen oder ähnliche Daten verschickt, werden diese von Steelhead abgefangen und nur die geänderten Stellen weiter transportiert. In Tests der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" ließen sich ein acht Megabyte großes PDF-Dokument in zwölf Sekunden via FTP (File Transfer Protocol) übertragen. Ohne Riverbed-Technologie dauerte der Transfer der gleichen Datei 25 Minuten.

Die Preise für Steelhead-Appliances beginnen bei knapp 6000 Dollar. Riverbed hat eigenen Angaben zufolge bereits 15 Test-Versionen an Interessenten ausgeliefert, unter anderem an den Finanzdienstleister Merrill Lynch. (lex)