Blackberry Torch 9860

RIMs Touchscreen-Blackberry im Praxistest

08.12.2011
Von 
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.

Fazit: Alle guten Dinge sind drei

RIM hat es endlich geschafft: Nach dem ersten Blackberry Storm 9500 und dessen Neuauflage Storm 2 hat der kanadische Hersteller tatsächlich ein gutes Smartphone mit reinem Touchscreen im Portfolio. Mit 135 Gramm ist der neue Blackberry Torch 9860 deutlich leichter als etwa der Torch 9810 mit Auszieh-Tastatur oder der Blackberry Storm2 9520. Auch die Verarbeitung ist einwandfrei. Die Speicherkarte lässt sich während dem Betrieb wechseln, wie immer kann auch der Akku getauscht werden.

Alles in allem ist der Blackberry Torch 9860 das Gerät, mit dem RIM am ehesten zum iPhone 4S und Android-Smartphones aufschließen kann. Im direkten Vergleich merkt man aber, dass die meisten Entwickler die RIM-Plattform frühestens als Nummer 3 einstufen - die meisten Apps erscheinen erst für iOS, dann für Android und dann für den Blackberry. Insofern dürfte das Gerät vor allem für Firmenkunden interessant sein, die ihren Angestellten einen zusätzlichen Formfaktor bieten wollen. (mb)

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der Schwesterpublikation "Tecchannel.de".