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RIMs Blackberry-Dienst kommt nach China

18.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kanadische Handheld-Spezialist Research in Motion (RIM) will seine Geräte und Dienste noch in diesem Jahr auf dem chinesischen Markt anbieten. Im Oktober vergangenen Jahres hatte RIM bereits bekannt gegeben, dass das Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung mit dem führenden Mobilfunkbetreiber des Landes, China Mobile, unterzeichnet habe. Nun deutete Co-CEO Jim Balsillie in einem Telefon-Interview an, dass die Vorbereitungen laufen. Man solle die weitere Entwicklung im Auge behalten, von ersten Tests im Sommer bis hin zur aggressiven Markteinführung gegen Ende des Jahres, wird Balsillie in US-Presseberichten zitiert. Zudem sei RIM kurz davor, seine Dienste und Geräte auch in Südkorea, Asiens drittgrößter Wirtschaft, anzubieten.

Bislang offerieren die Kanadier den mobilen E-Mail-Push-Service in Zusammenarbeit mit 14 Carriern in acht asiatischen Ländern. In Japan, dem größten Wirtschaftsraum der Region, haben die Blackberrys aus technischen Gründen und wegen der komplizierten Schrift bislang nicht Einzug gehalten. (mb)