Nachfrage schwach

RIM verpasst die finanziellen Ziele

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Nun ist auch der Blackberry-Hersteller RIM in den Strudel der Krise geraten. Das Unternehmen verpasste im jüngsten Quartal seine Ziele.

Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat seine Prognosen für das dritte Quartal (Ende: 29. November) kassiert und dies auf eine schwächere Nachfrage sowie einen starken Dollar zurückgeführt. Das kanadische Unternehmen erwartet nach vorläufigen Zahlen nun einen Profit von bis zu 83 Cent je Aktie nach einer Prognose von bis zu 97 Cent. Analysten waren im Durchschnitt von 91 Cent Gewinn je Anteilschein ausgegangen.

Der Umsatz soll sich auf bis zu 2,78 Milliarden Dollar belaufen, maximal 3,1 Milliarden Dollar waren geplant. Nicht vergessen werden sollte allerdings, das sich das Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr auch bei den reduzierten Zahlen immer noch auf 65 Prozent beläuft. Seit dem Allzeithoch im Juni hat die RIM-Aktie rund 70 Prozent ihres Wertes verloren. Vor zwei Tagen hat Palm ebenfalls eine Warnung abgegeben, und auch bei Nokia läuft das Geschäft nicht mehr rund.