Start im Frühjahr

RIM nimmt Anwendungen für Blackberry Storefront entgegen

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Der Blackberry-Hersteller will in Kürze sein Pendant zu iTunes App Store und Google Android Market eröffnen.

Research In Motion (RIM) hat Entwickler auf seiner Website aufgerufen, Applikationen für den geplanten Blackberry Storefront vorzuschlagen, der im Frühjahr starten soll. Zugelassen sind Programme für Business- und Privatkunden, die über die Luftschnittstelle auf das Blackberry geladen werden können und ohne spezielle Anpassung oder Integrationsdienste nutzbar sind. Außerdem müssen sich die Entwickler an eine Reihe von Richtlinien von RIM halten. Die Anbieter von Drittanwendungen dürfen die Preise für ihre Applikationen selbst bestimmen und werden mit 80 Prozent am erzielten Umsatz beteiligt - das sind zehn Prozent mehr als iPhone-Entwickler erhalten.

Das neue Blackberry Storm und der Storefront sollen Business- und Privatkunden anlocken.
Das neue Blackberry Storm und der Storefront sollen Business- und Privatkunden anlocken.
Foto: RIM

Der im Oktober vergangenen Jahres angekündigte BlackBerry Storefront ist RIMs Gegenstück zu Apples App Store, Googles Android Market und Microsofts geplantem "Sky Market", der vermutlich Mitte Februar auf dem Mobile World Congress vorgestellt wird.

Die Konkurrenten müssen sich ranhalten, wenn sie den Anschluss zu Apple nicht verlieren wollen: Wie die Jobs-Company diese Woche bekannt gab, wurden mittlerweile bereits 500 Millionen Downloads im iTunes App Store registriert - vor einem Monat wurde gerade erst die 300-Millionen-Marke erreicht. Insgesamt stehen inzwischen über 15.000 Programme für das iPhone und iPod Touch bereit.