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RIM macht ein Drittel mehr Gewinn

22.12.2005
Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im dritten Fiskalquartal 53 Prozent mehr umgesetzt und 33 Prozent mehr Gewinn gemacht.

Allerdings nahm das in Waterloo, Ontario, ansässige Unternehmen zum zweiten Mal seine Prognose für die Neukunden im laufenden vierten Quartal zurück. 700.000 bis 750.000 neue Abonnenten sollen es nun noch werden, im vorigen Monat hatte RIM noch 751.000 bis 800.000 angesetzt. Die Firma leidet unter dem anhängigen Patentrechtsstreit mit NTP, bei dem unter Umständen ein Verbot des BlackBerry-Dienstes in den Vereinigten Staaten droht.

Für das dritte Quartal wies RIM einen Nettogewinn von 120,1 Millionen Dollar oder 61 Cent pro Aktie aus nach 90,4 Millionen Dollar oder 46 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 53 Prozent auf 560,1 Millionen Dollar, davon stammten 70 Prozent von den 1,1 Millionen ausgelieferten Endgeräten. Die Zahl der BlackBerry-Abonnenten stieg im am 26. November abgeschlossenen Berichtszeitraum um 645.000 auf insgesamt 4,3 Millionen.

Was den Rechtsstreit mit NTP betrifft, hatte RIM in den letzten Tagen verstärkt seinen selbst entwickelten "Workaround" ins Gespräch gebracht, mit dem es die Rechte der US-Patentfirma künftig umschiffen will. Es hält aber weiterhin eine Summe von 450 Millionen Dollar für die "beste Schätzung" bezüglich eines möglichen Vergleichs in dem Prozess. (tc)