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RIM hat Oberwasser

23.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kanadische E-Mail-Handheld-Spezialist Research In Motion (RIM) hat für sein Ende November abgeschlossenes drittes Fiskalquartal einen Nettogewinn von 16,3 Millionen Dollar oder 20 Cent pro Aktie ausgewiesen im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 92,8 Millionen Dollar oder 1,21 Dollar je Anteilschein im Vorjahresquartal (das durch Gerichts- und Restrukturierungskosten in Höhe von 27,8 und 6,6 Millionen Dollar belastet wurde). Der Pro-forma-Gewinn für das aktuell beendete Vierteljahr beträgt 25,5 Millionen Dollar oder 31 Cent pro Aktie.

Den Quartalsumsatz konnte RIM im Jahresvergleich von 74,2 Millionen Dollar auf 153,9 Millionen Dollar mehr als verdoppeln. Insgesamt 865.000 Abonnenten nutzen inzwischen den "Blackberry"-Dienst, das sind 154.000 mehr als zu Ende des vorhergehenden Quartals. Für das laufende vierte Quartal erhöhten die Kanadier ihre Prognose auf 220 bis 240 Millionen Dollar Umsatz sowie 30 bis 40 Cent je Anteilschein Gewinn. Zuvor hatte der Hersteller lediglich Einnahmen von 150 bis 160 Millionen Dollar und sieben bis zwölf Cent pro Aktie Profit avisiert. (tc)