Praxistest Blackberry Torch 9800

RIM geht ein Licht auf

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Mit dem "Blackberry Torch" nimmt Research in Motion einen neuen Anlauf, es Privat- und Firmennutzern recht zu machen. Das Ergebnis ist - immerhin - ein recht gelungenes Business-Smartphone.

Zwei Jahre ist es her, dass der Hersteller Research in Motion mit dem "Blackberry Storm" seine ersten Touchscreen-Versuche machte - und dabei gewaltig auf die Nase fiel. Inzwischen verzichtet RIM selbst beim aktuellen Storm 2 auf die stark kritisierte Surepress-Technik, beim Torch kamen die Kanadier zusätzlich von der alleinigen Bedienung via Touchscreen ab und bieten zusätzlich eine ausziebare Volltastatur an.

Komplettiert wird die Bedienung durch das optische Trackpad und die typischen vier Blackberry-Buttons unterhalb des Bildschirms. Das Ergebnis ist ein von der Form her verdächtig an das Palm Pre erinnernder Slider - der allerdings bei den Abmessungen (111 mal 62 x 14 Millimeter) etwas größer ausgefallen ist. Auch vom Gewicht her hat es der Torch mit 160 Gramm in sich - der "Bold 9700" wiegt vergleichsweise leichte 122 Gramm. Immerhin hat RIM an auffallenden Stellen Metall verwendet, um das Gerät besonders wertig anmuten zu lassen. Bei unserem Testgerät wurde dieser Eindruck allerdings durch den etwas klapprigen Schiebemechanismus nicht unbedingt bestätigt.